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Die Idee, diese Seite des Mittelalters darzustellen kam uns im Jahr 2003, als wir mit unserer Showkampfgruppe an einem Punkt angekommen waren, wo wir nicht mehr wussten, wie es weitergehen sollte. (Nicht nur wegen den schmerzhaften Erlebnissen)
Irgendwie fehlten die Ideen und die Motivation. Also begruben wir unseren alten Verein und suchten uns etwas neues.
Die Folter und die Gerichtsbarkeit wurde unser neues Projekt! Und nach einer aufwendigen Suche (mit einem Lateinwörterbuch und keiner Ahnung) nannten wir uns schliesslich
Supplicium Malum.
Doch wollten wir nicht nur die Inquisition und die Gerichtsbarkeit darstellen, sondern es auch zeigen; etwa wie ein Foltermuseum. Mit dem Unterschied, dass wir nicht nur erklären, sondern dass man bei uns auch “testen” kann.
So wurden wir zum fahrenden Foltermuseum!
Unsere Instrumente sollen nicht nur bestaunt und erklärt werden, sie sollen auch von interessierten Leuten ausprobiert werden und nicht nur wie im Museum bestaunt werden. Dort sieht man zwar viel, bekommt viel erklärt und doch kann man sich darunter nur wenig vorstellen. Das ist bei uns anders. Natürlich wollen wir niemanden verletzten, es ist aber schon ein recht beklemmendes Gefühl, auch wenn man weiss, dass nichts passiert, wenn man zum Beispiel nur den Strick um den Hals gelegt bekommt und der Henker neben einem steht.
Alle unsere Instrumente sind Nachbauten aus verschiedenen Stichen und Zeichnungen aus dem Mittelalter. Natürlich haben wir etwas Hilfe aus der Neuzeit genommen.
Als wir auf die Idee dazu kamen, haben wir uns erst einmal lange mit diesem Thema beschäftig und haben sehr viel darüber gelesen. Wir sind auch, ehrlich gesagt, schockiert darüber, was es damals alles gab und heute noch immer in einigen Ländern gibt. Auch das wollen wir vermitteln. Das die Folter nicht mit dem Mittelalter geendet hat. Sie lebt leider immer noch weiter. Grausamer als je zuvor,
Da sich aber in einigen Dingen die Wissenschaft noch nicht ganz einig ist, haben wir uns auch bei einigen Objekten unsere eigene Meinung gebildet.
Wenn es gewünscht wird, machen wir auch eine Show. Allerdings ist diese so ausgelegt, dass auch Kinder zusehen können ohne von schlimmen Träumen geplagt zu werden. Wir haben schliesslich selbst Kinder und wissen, was es heisst, wenn sie nicht schlafen können. Trotzdem halten wir uns an Foltermethoden aus der damaligen Zeit. Jedoch mit ein wenig Witz. Es klingt zwar seltsam, aber es geht. Realitätsnah und doch mit Spass.
Wir wünschen euch nun einen spannenden und informativen Ausflug in die “dunkle” Seite des Mittelalters!
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