Einiges selstames über unser Thema

Jungfrau
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Die Birne

Sie wurde in den Mund oder eine andere Körperöffnung gesteckt. Wobei die Befragung, wenn sie im Mund steckte, recht schwer gefallen sein dürfte.

Pranger von Paris
Sauferfass

Der Pranger von Paris

In ihm konnten bis zu 6 Personen Platz finden. Ein eigener Turm als Pranger hatte nicht gerade jede Stadt.

Das Säuferfass

Es musste von Personen getragen werden, die Nachts öfters betrunken durch die Stadt gingen und laut waren.

Der Nürnberger Teller

Ein Teller mit einem Stab in der Mitte! Erinnerte an einen Kreisel! Er war so gross, dass zwei Personen Platz hatten. Durch eine Mechanik wurde der Teller in eine schnelle Drehung gebracht. Die Opfer bekamen starke Schwindelgefühle oder mussten sich erbrechen!

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Schlange

Seltsame Urteile

Auch Tiere wurden bestraft. So wurde ein Hahn zum Tode verurteilt, da er ein Ei gelegt haben soll.

Eine Kuh wurde hingerichtet, da sie die Bäuerin umgebracht hatte.

Zwei befreundete Henker gerieten nach einem Gelage in Streit. Einer erschlug den anderen. Der überlebende Scharfrichter wurde. wegen Mord zum Tode verurteilt. Es musste von seinem Lehrling ausgeübt werden. Auch ein Mann, der eigentlich nur den Streit schlichten wollte, wurde durch den Lehrling aufgeknüpft, da er sich selbst Unehrbar gemacht hatte. Er hatte beide Henker berührt.

Gegen Ende des 15.Jhd stand auf das illegale drucken einer Pik Ass die Todesstrafe. Diese Karte durfte erst gedruckt werden, wenn eine Spielkartensteuer bezahlt wurde. Wenn also die Pik Ass gedruckt wurde, ohne dass diese Steuer gezahlt wurde, begang man Steuerbetrug! Außerdem war das spielen mit diesen Karten von der Kirche zeitweise verboten worden.

Schlange

Geschichten und Legenden

In Münsing sollte 1820 ein 63 Jahre alter Scharfrichter seine letzte Hinrichtung vornehmen. Doch dies ging gründlich daneben. Der Räuber, den er mit dem Schwert enthaupten sollte fragte ihn noch, ob er richtig sitze, damit es ein schneller Tod werde und dann ging die Tortur los. Der erste Hieb stoppte schon nach einem drittel des Halses, der zweite Hieb schlug das Opfer vom Stuhl auf den Boden, aber nicht den Kopf ab. Weitere drei Hiebe, auf das am Boden liegende Opfer gingen auch daneben, wobei die Klinge des Richtschwertes sich so tief in den Boden rammte, dass sie der Scharfrichter nicht mehr herausbekam. Ein zweiter Scharfrichter, der zugegen war, wurde gerufen um dem Gemetzel ein Ende zu setzen. Der ÃÄltere Henker wurde auf Grund seines Alters und der langjährigen guten Dienste nicht für sein Vergehen bestraft.

In Tirol sollte ein Mörder durch das Rad hingerichtet werden. Der Henker legte unter die Brust des Opfers einen Nagel, der sich direkt in das Herz bohren sollte. Der Henker schlug nun mit dem Rad auf den Brustkorb des Mörders, doch es geschah nichts. Auch als der Sohn des Henkers mithalf und sie zu zweit auf das Opfer einschlugen, prallte das Rad ohne eine Wirkung ab. Die Volksversammlung, die sich eingefunden hatte um den Tod des Mörders zu bestaunen waren von einem Wunder überzeugt. Der Mörder wurde frei gelassen. Auch dem Henker geschah nichts. Henker können gegen Wunder nichts unternehmen!

1575 in Chur. Ein Henker schaffte es nicht den Kopf eines Diebes mit einem Schlag vom Hals zu trennen. Grund: Er, der Henker, war betrunken. Auch die zwei Opfer vorher konnte er nicht sachgemäss hinrichten, da er betrunken war. Das Volk lynchte ihn, bei der dritten misslungenen Hinrichtung.

Ein Scharfrichter aus Paris sollte eine Adlige wegen Verrates mit dem Schwert köpfen. Der erste Schlag ging nicht einmal bis zur Wirbelsäule. Der zweite Schlag misslang ebenfalls. Worauf das Opfer aufstand und einige Meter lief. Der Scharfrichter schlug nun auf das taumelnde Opfer ein und durchtrennte zumindest die Wirbelsäule. Als er keinen Ausweg mehr fand nahm er sein Messer und schnitt nun den Kopf ab und hob ihn dem Volk entgegen. Doch dieses stürmte schon auf ihn los und steinigte ihn.

Die wohl bekannteste Geschichte geht über Klaus Störtebeker. Er handelte mit dem Richter aus, wenn sein Kopf vom Körper getrennt ist und er an seinen Männern noch vorbeilaufen könne, sollten diese, an denen er vorbeikam, begnadigt werden. Der Henker schlug Störtebeker den Kopf ab und dieser ging Kopflos durch die Reihen seiner Besatzung. Nach etwa 10 Metern wurde dem Kopflosen ein Holzklotz zwischen die Beine geworfen, auf dass er nicht mehr gehen konnte. Die Männer, an denen er vorbeischritt wurden nicht begnadigt, da dies ein Werk des Teufels war und sie somit mit dem Teufel befreundet waren.

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